Ab Morgen bin ich wieder zu Hause. Nach mehr als vier Monaten. Endlich und es ist ein tolles Gefühl und zugleich denke ich auch viel darüber nach, dass es eine Rückkehr in etwas sehr Bekanntes ist, was ich aber neu und anders erleben werde.
Das eine oder andere wird für mich nicht mehr erreichbar und machbar sein – das wird sicher ungewohnt und auch frustrierend sein. Ich bin aber sicher, dass ich mich daran schnell gewöhnen werde und viel Hilfe habe.
Ich bin gespannt wie sich Dinge wie Einkaufen oder mit dem Hund rausgehen anfühlen werden. Ich erwische mich aktuell noch dabei, dass ich in alten Zeiten denke und gedanklich die Hindernisse des Alltags noch nicht immer präsent habe.
Wahrscheinlich muss ich diese erste einmal selber „spüren“ (wie die Aufzüge am Wochenende), um diese dann auch denken zu können. Wahrscheinlich hilft mir meine Naivität hier wieder.
In den ersten Wochen wird es sicher noch nicht ganz so easy, da mir einige Hilfsmittel noch nicht zur Verfügung stehen und ich auch noch auf Leihrollis angewiesen sein werde. Wenn aber meine eigenen Rollis, mein Hand-Bike, Zuggerät und auch ein umgebautes Auto da sein werden, werde ich vieles wieder selber erreichen können.
Das Gute ist: Ich freue mich auf den neuen Alltag.
