In meinem bisherigen Leben war ich gut darin, Dinge mal eben und so nebenbei zu tun. Das ist in weiten Teilen vorbei.
Mir wird Tag für Tag klarer, dass neben der Entdeckung der Langsamkeit ein weiterer Grundsatz mein neues Leben prägen wird: Nichts geht mehr mal eben.
Egal ob so Kleinigkeiten wie Schuhe anziehen, das Fenster öffnen oder Zähne putzen. Noch muss ich bei all dem nachdenken, wie nun der effizienteste Weg zum Ziel ist. Das wird sich natürlich ändern und ich werde meine Routinen haben – aber es bleibt: Nichts geht mehr mal eben.
Ich glaube, man hat mindestens zwei Möglichkeiten damit umzugehen. Sich ärgern, dass es nicht mehr wie früher geht, oder ein anderes Bewusstsein in den Alltag zu bekommen.
Mein Ziel und Wunsch wäre das Zweite. Ich bin gespannt, ob mir das weitestgehend gelingt, da mal eben Dinge ja oft unter Zeitdruck und Stress stattfinden.
Aber eben diesen Stress werde ich hoffentlich durch das Bewusstsein überwinden. Wishful Thinking…
