Klar, Liegerad ist ungleich Rennrad. Und Arme sind keine Beine – nichtsdestotrotz habe ich ähnliche Empfindungen wie in der Vergangenheit, wenn ich im Rad sitze.
Wind um die Ohren, das Summen der Kette, die Präzision der Schaltung und vor allem das gemeinsame Erlebnis.
In den letzten Tagen habe ich das schöne Wetter genutzt und mich mehrfach in mein Liegerad gesetzt. Alleine schaffe ich den Transfer rein wie raus zwar noch nicht, aber es geht mal zu mal leichter. Inzwischen habe ich mich auch mit der bekloppten Anzeige meines Akkus arrangiert und weiß, dass ich bei ca 40% lieber mal den Wechsel plane.
Das Wichtigste ist aber, dass ich wieder mit den Menschen unterwegs sein kann, mit denen ich auch vor dem Querschnitt unterwegs sein konnte. Das gibt wieder mehr Normalität im weiter unnormalen zurück. Ein bisschen langsamer auch auf dem Rad, aber akzeptabel.
Ich freue mich auf den Techbikers Ride in 2 Wochen und bin gespannt, ob ich die drei Tage komplett durchhalte und wie ich die Logistiks hinbekomme (ihr könnt gern Spenden!). Dank des tollen Supports des Teams und eines Freundes wird aber auch das klappen.
Radfahren gibt mir ein gutes Gefühl.







