Erste Reise – ☑️

So nun geht die erste Reise im Rollstuhl zu Ende und das Fazit ist: Hat alles geklappt.

Hätte ich es auch alleine geschafft? Denke weitestgehend ja, aber zum Glück war das gar nicht nötig. Ich hatte ja Familie und Freunde mit mir.

Aber kurz zurückblickend würde ich sagen, dass die einzige Hürde die ich wirklich nur sehr schwer alleine hätte nehmen können, der Weg aus der Dusche zurück in den Rollstuhl war. Die Enge der Dusche ließ mir keinen Platz den Rollstuhl in Griffweite abzustellen. Auf solche Dinge würde ich beim nächsten Mal mehr achten.

Ansonsten war alles sehr gut barrierefrei – der Weg in und aus der U-Bahn wäre allein sicher etwas sportlich, aber möglich gewesen. Die Exitgame artige Suche nach Aufzügen wohl langwieriger als zu neunt. Die vielen Wege die wir zu Fuß gemacht haben, waren dank Schiebegriffen auch leichter für mich.

Was ich wohl nicht noch einmal machen würde, ist meinen klappbaren Rollstuhl mitnehmen. Er hatte zwar für den Autotransport zwischendurch einen Vorteil, hat aber auf unebenen Straßen und Wegen auf Dauer ein Stabilitätsnachteil. Nach einer Woche Mailand knarzt der Gute ganz schön.

So: Schön war es und froh bin ich, dass alles soweit geklappt hat und ich nicht das Gefühl hatte, dass wir wegen des Rollstuhls auf Dinge haben verzichten müssen.

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