Gegen Ende der Woche endet nach etwa 125 Nächten meine Zeit in Krankenhausbetten. Ich bin sehr happy und auch ein wenig nervös.
Im Krankenhaus und auch in der Reha ist ja alles recht easy und im Zweifel bekommt man immer Hilfe. Das wird nun anders, auch wenn ich das Gefühl habe, bereits hier in Boberg recht eigenständig zu sein. Aber klar ist, so etwas wie Essen machen, Einkaufen und viele Transfere von EG ins OG und zurück werden neu sein. Auch die Wege zur Reha, zum Schwimmen und vieles mehr werden länger und beschwerlicher. So etwas wie Berge oder Regen gibt es hier im Krankenhausflur nicht und die Aufzüge sind auch immer intakt.
In der ersten Zeit wird es auch dadurch beschwerlicher, da ich weder selber Auto fahren kann und auch mein Zuggerät für den Rolli noch nicht da sein wird. Die Abhängigkeit von den Armen und meinen Lieben um mich, wird also hoch sein. Aber zum Glück bin ich nicht allein und ich freue mich diese Herausforderungen zu nehmen.
