Mit Sicherheit fühlt sich der Querschnitt bei jedem anders an. Ich kann es versuchen für mich zu beschreiben:
- Ich habe das Gefühl Elefanten-Beine, Elefanten-Füsse und einen Elefanten-Hintern zu haben
- Dieser Hintern balanciert an einer Stelle auf einem kleinen Hartgummiball und drückt somit auf einen Punkt, was zu einem dauerhaften Darmdran-Gefühl führt
- Der Hartgummiball selber liegt auf einem Segelschiff und das Segelschiff hat leichten Wellengang
Das Alles muss dann der Oberkörper ausbalancieren oder sich müde nach hinten in den Rollstuhl fallen lassen.
Ansonsten ist es so, das alles unterhalb des Bauchnabels sichtbar ist, aber eher funktionslos.
Was ich inzwischen gelernt habe ist, dass ich mich auf eine Beine und die Standkraft in bestimmten Momenten dennoch verlassen kann. Zum Beispiel beim vornüber Beugen oder beim Transfer von einem Rolli zum anderen oder ins Bett.
Ein unschönes Gefühl sind die Momente im Bett, in denen man jede Bewegung der Beine manuell herbeiführen muss. Sei es beim Rumdrehen oder beim Weg ins oder aus dem Bett.
